Boris Andrianov

Cellist

Alternativ

Boris Andrianov ist heute einer der besten russischen Cellisten seiner Generation. 1976 in eine Moskauer Musikerfamilie geboren, besuchte er das dortige ‚Gnessin-Musikgymnasium‚ für hochbegabte Kinder. Anschließend studierte er am Moskauer Konservatorium bei Professor N. Schachovskaya. Zur Zeit vervollständigt Boris Andrianov sein Können bei David Geringas an der Musikhochschule ‚Hanns Eisler‚ in Berlin.

Startschuss für seine steile Karriere war sein Erfolg beim XI. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau 1998 (dritter Preis und Bronzemedaille). Seine Teilnahmen am Internationalen Cello Wettbewerb Antonio Janigro in Zagreb, am Internationalen Mstislav Rostropovich Wettbewerb in Paris und am Internationalen Wettbewerb in Südafrika (Grand Prix) brachten nicht nur weitere Preise, sondern veranlassten auch Daniel Shafran und Mstislav Rostropovitch zu begeisterten Kommentaren.

Schon 1991 war er Mitglied des Programms Neue Namen‚ geworden, worauf ein Stipendium und mehrere bedeutende Konzerte u. a. vor Papst Johannes Paul II. im Vatikan, im Saint James Palace in London und vor der UNO in Genf folgten.

Neben seiner solistischen Arbeit widmet er sich intensiv der Kammermusik und gewann den ersten Preis des Dimitri-Schostakowitsch-Kammermusikwettbewerbs in Hannover.

Zu seinen Kammermusik-Partner zählen Ksenia Bashmet, Menachem Pressler und Akiko Suwanai. 2002 brachte er eine CD bei DELOS Record Label mit seinem Classical Duo (Cello & Gitarre, gemeinsam mit Dmitrii Illarionav) heraus. Sie wurde auch für einen Grammy nominiert.

Boris Andrianov hat sich ebenfalls als Teilnehmer an wichtigen internationalen Musikfestivals etabliert. So ist er Gast des Rheingau Musik Festivals, des Colmar Music Festivals, des Davos Musik Festivals u.a.

Das Französische Nationalorchester, die Slowenische und Kroatische Philharmonie, das Russische Nationalorchester und das Russische Staatsorchester, das Polnischen Kammerorchester und das Wiener Kammerorchester sind einige der namhaften Klangkörper, mit denen Andrianov als Solist zusammenarbeitete. Mit berühmten Dirigenten, beispielsweise mit Kogan, Penderezky, Ponkin und Dudarova, trat er bereits in den großen Konzertsälen der Welt auf: in der Berliner Philharmonie, dem Concertgebow Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus, dem Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, in die Moskauer  Philharmonie, etc.

Nach seinem Auftritt mit einem Boccherini-Konzert in der Berliner Philharmonie schrieb der ‚Berliner Tagesspiegel‚: „Der junge russischer Cellist spielte wie ein Gott mit herzzerbrechendem, weichen, schönen Belcanto-Ton‚.“

Das Repertoire von Boris Andrianov umfasst bereits die gesamte Celloliteratur.

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